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Implantate für Kinder: Das sollten Sie wissen

Wenn es um Zahnimplantate geht, denken die meisten zunächst an den Zahnersatz für erwachsene oder sogar alte Menschen. Doch auch für kleine Patientinnen und Patienten kann eine Implantation notwendig werden. Wie es dazu kommen kann und was beim Setzen von Implantaten im heranwachsenden Kiefer beachtet werden sollte, verrät Ihnen das MundWerk im ALEXA –  Kinderzahnarzt Berlin-Mitte.

Warum werden Zahnimplantate bei Kindern notwendig?

Wie auch bei Erwachsenen sind bei Kindern die Gründe, aus denen ein Zahnersatz notwendig wird, vielseitig. Jedoch sind bei jungen Patientinnen und Patienten Krankheiten seltener der Grund für eine zu versorgende Zahnlücke als bei Erwachsenen. Dagegen kommt es hier häufiger zu traumatischen Zahnverlusten durch Unfälle – ob beim Toben auf dem Spielplatz oder Sturz vom Fahrrad. Wenn Zähne im Milchgebiss oder bleibenden Gebiss nicht korrekt oder ausreichend angelegt sind, kann ein Zahnersatz zudem notwendig werden.

Mögliche Gründe für Zahnimplantate bei Kindern auf einen Blick:

  • Nichtanlage von Zähnen
  • Zahnverlust aufgrund einer Erkrankung (z.B. Karies)
  • Traumatischer Zahnverlust (Unfall)

Was sind die Herausforderungen?

Viele Zahnärztinnen und Zahnärzte raten von Zahnimplantaten für Patientinnen und Patienten unter 18 Jahren ab und implantieren gerne sogar noch später. Doch woran liegt das eigentlich? Ein Punkt ist das geringere Knochenvolumen im heranwachsenden Kiefer, das eine Implantation erschwert. Speziell Kinder mit Nichtanlagen neigen zu einem dünnen und spröden Kieferknochen, in dem die künstliche Zahnwurzel nur schwer Halt findet.

Die größte Herausforderung bei Zahnimplantaten für Kinder ist jedoch das nicht abgeschlossene Wachstum des Kiefers. Dadurch lässt sich das Ergebnis einer Implantation nur schwer planen und kalkulieren. Hinzu kommt, dass selbst bei ursprünglich optimal gesetzten Implantaten die Arbeit nicht getan ist. Denn der umliegende Kiefer und Mundraum wächst weiter, das Implantat jedoch nicht. Das zieht oft eine Fehlstellung (Infraokklusion) nach sich, wodurch verschiedene Schwierigkeiten entstehen können, beispielsweise Abnutzungen, Zahnerkrankungen und Kieferprobleme.

Welche Lösungen bieten sich an?

Obwohl die oben genannten Herausforderungen nicht zu vernachlässigen sind, sollten Implantate für Kinder nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Vielmehr muss die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt im Einzelfall individuell abwägen, wie der Bedarf am besten versorgt werden kann. Denn die Lücke einfach offenzulassen, kann sowohl Knochenabbau begünstigen als auch zu psychischer Belastung der Kinder, zum Beispiel aufgrund von Hänseleien, führen.

Und: Eine Implantation birgt nicht nur Herausforderungen. Da der Kieferknochen zwar nicht sehr stark, aber gesund ist und die Zellteilung schnell, können die künstlichen Zahnwurzeln meist in kürzester Zeit einwachsen. Auch denkbar sind kieferorthopädische Mini-Implantate, mit deren Hilfe eigene Nachbarzähne zielgerichtet und zügig in die Lücke bewegt werden und diese schließen können. Haben Sie weitere Fragen zum Thema Implantate für Kinder? Die Zahnärztinnen und Zahnärzte des MundWerk im ALEXA in Berlin beraten Sie gerne persönlich!

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