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Einheilungsphase: So heilt ein Zahnimplantat richtig ein

Ein Zahnverlust beeinträchtigt nicht nur die Kaufunktion und das Sprechen, sondern kann aufgrund der optischen Folgen auch das Selbstbewusstsein trüben. Wenn Sie eine Versorgung mit implantatgetragenem Zahnersatz planen, haben Sie sich vielleicht bereits im Detail mit dem hierzu nötigen Eingriff auseinandergesetzt.

Doch was geschieht eigentlich, nachdem das Implantat gesetzt wurde? Die Einheilungsphase ist ebenso wichtig für den Erfolg einer Implantation wie die OP selbst. Wie diese Zeit abläuft und was Sie als Patientin bzw. Patient beachten sollten, das verraten wir vom MundWerk im ALEXA, Ihrer Anlaufstelle für Zahnimplantate in Berlin.

WAS PASSIERT VOR DER EINHEILUNGSPHASE?

Bevor die Heilung beginnen kann, muss selbstverständlich zunächst die Implantation erfolgen. Während dieses Eingriffs, der meist ambulant unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann, wird die künstliche Zahnwurzel in den Kiefer eingebracht. Je nach persönlichem Befund werden in diesem Schritt auch die zu ersetzenden Zähne extrahiert und / oder Entzündungsherde entfernt.

Für die Einheilung ist es wichtig, zwischen ein- und mehrteiligen Implantatsystemen zu unterscheiden. Bei mehrteiligen Implantaten wird das Zahnfleisch über dem Implantatkopf vernäht, man spricht von einer geschlossenen Heilung. Einteilige Implantate heilen offen ein, was bedeutet, dass der Implantatkopf über einen Aufsatz verfügt, der aus dem Zahnfleisch herausragt und es während der Heilung formt.

Während der Einheilungsphase kann das Implantat mit einem Provisorium wie einer therapeutischen Krone oder Prothese bzw. einer Interimsbrücke ergänzt werden. Hierdurch wird die Zahnlücke geschlossen und die Funktion vorläufig erleichtert.

WIE LANGE DAUERT DIE HEILUNG?

Die Heilung unterteilt sich in verschiedene Phasen. Ihre Dauer hängt stets auch vom persönlichen Befund und den vorgenommenen operativen Maßnahmen ab. Folgende Phasen und Zeiträume sollten für die Heilung beachtet werden:

  • Weichteilheilung (Zahnfleisch & Entzündungsherde): 4–8 Wochen
  • Implantateinheilung (Oberkiefer): 4–6 Monate
  • Implantateinheilung (Unterkiefer): 2–4 Monate

Bei guten Grundvoraussetzungen und der Verwendung spezieller Implantate ist auch eine kürzere Heilungsdauer (6–12 Wochen) möglich. Andererseits dauert die Einheilung generell länger, wenn wenig Knochenmasse vorhanden ist oder im Vorfeld der Implantation ein Knochenaufbau notwendig war. Der Heilungsprozess gilt als abgeschlossen, wenn das Implantat fest mit dem Kieferknochen verwachsen und voll belastbar ist.

WAS SOLLTEN SIE IN DIESER ZEIT BEACHTEN?

Um die Heilung zu fördern, können auch Sie als Patientin bzw. Patient Ihren Teil beitragen. In den ersten Tagen nach dem Eingriff ist es wichtig, den behandelten Bereich gut zu kühlen sowie immer wieder kurze Kühlpausen einzulegen. Verzichten Sie außerdem zunächst auf Alkohol, Rauchen und Kaffee sowie Sport und Sauna- bzw. Solariumbesuche.

Ein essenzieller Faktor für die erfolgreiche Heilung ist eine gründliche Mundhygiene. Da die Implantate in diesem Rahmen besondere Aufmerksamkeit erhalten sollten, erklärt Ihnen Ihre Zahnärztin bzw. Ihr Zahnarzt in Berlin-Mitte gerne eine spezielle Putztechnik zur Implantatpflege. Bedenken Sie zudem, dass Implantate nicht zu früh voll belastet werden sollten. Halten Sie sich auch in diesem Punkt am besten an die professionelle Empfehlung. Um zu überprüfen, ob die Heilung den geplanten Verlauf nimmt, nehmen Sie bitte regelmäßig Kontrolltermine wahr. Für weitere Informationen rund um das Thema Zahnimplantate sind wir vom MundWerk im ALEXA gerne für Sie da.

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