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Was passiert bei der Wurzelspitzenresektion?

Wenn ein Zahn durch eine Wurzelentzündung stark geschwächt ist, stellt die Wurzelspitzenresektion oft die letzte Chance des Zahnerhalts dar. Doch wie läuft diese Behandlung eigentlich ab und was sollten Patientinnen und Patienten vorab wissen? Wir vom MundWerk im ALEXA, Ihrer Zahnarztpraxis für Endodontie in Berlin-Mitte, verraten es Ihnen im folgenden Beitrag.

Was ist eine Wurzelspitzenresektion?

Eine Wurzelspitzenresektion ist ein chirurgischer Eingriff, bei dem die Entfernung von entzündetem Gewebe an der Spitze der Zahnwurzel vorgenommen wird. Im Gegensatz zur Wurzelkanalbehandlung, bei der die Entzündung im Zahninneren beseitigt wird, wird bei der Wurzelspitzenresektion die Spitze der Zahnwurzel freigelegt und von außen behandelt. Da bei entzündeten Zähnen oft sowohl im Zahninneren als auch im äußeren Bereich der Wurzelspitze Bakterienherde vorliegen, kann es notwendig sein, beide Behandlungen durchzuführen, um einen Zahn zu erhalten.

Wann muss eine Wurzelspitzenresektion durchgeführt werden?

Es gibt verschiedene Fälle, in denen eine Wurzelspitzenresektion sinnvoll ist. Zum einen reicht bei stark entzündeten Zähnen eine Wurzelkanalbehandlung teils nicht aus, um alle Entzündungsherde zu beseitigen. Manche Patientinnen und Patienten haben auch so eng verzweigte Wurzelkanäle, dass deren Behandlung von innen kaum möglich ist. Um den Zahn dennoch zu erhalten, kommt dann die Wurzelspitzenresektion ins Spiel.

Doch auch bei einer Wurzelfraktur, zum Beispiel aufgrund eines Traumas im Zuge einer Unfallverletzung, kann eine Wurzelspitzenresektion zum Einsatz kommen. Weitere Gründe wären die Zystenbildung an der Zahnwurzel oder ein hiermit in Verbindung stehender Tumorverdacht.

Wie läuft die Behandlung ab?

Die Wurzelspitzenresektion ist eine ambulante Behandlung von etwa einer halben Stunde, die unter örtlicher Betäubung erfolgt. Die behandelnde Zahnärztin bzw. der Zahnarzt muss sich zunächst von außen einen Zugang zur Wurzelspitze verschaffen. Hierzu werden das Zahnfleisch und der darunterliegende Knochen an der betreffenden Stelle geöffnet und entzündetes Gewebe entfernt. Anschließend wird die Wurzelspitze etwas gekürzt. Je nachdem, in welchem Zustand sich der Zahn befindet, wird eine Kürzung um drei oder mehr Millimeter vorgenommen.

Damit ist die Wurzelspitzenresektion an sich geschafft. Der behandelte Bereich muss nun gründlich desinfiziert und mit einer Füllung versiegelt werden, um einer erneuten Entzündung vorzubeugen. Anschließend wird die Zugangsstelle vernäht, sodass das Gewebe verheilen kann.

Was sind die Risiken der Behandlung?

Wie bei jedem operativen Eingriff bestehen auch bei der Wurzelspitzenresektion einige Risiken, über die wir Sie gerne aufklären. In den Tagen nach der Operation kann es zu Schmerzen, Schwellungen und Nachblutungen kommen. Neben diesen Symptomen, die zum normalen Heilungsprozess gehören, besteht auch das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen wie:

  • Infektion
  • Wundheilungsstörung
  • Zeitweise Gefühlsstörung bzw. -verlust im Mund- & Kieferbereich

In seltenen Fällen können auch Verletzungen an Kiefer, Nerven oder umliegenden Zahnwurzeln vorkommen. Sollten die Schmerzen oder das Taubheitsgefühl nach einigen Tagen nicht abklingen, kontaktieren Sie daher Ihre Zahnärztin bzw. Ihren Zahnarzt, um abklären zu lassen, dass keine derartigen Verletzungen vorliegen.

Was ist nach der Behandlung zu beachten?

Für gute Erfolgschancen einer Wurzelspitzenresektion ist es wichtig, dass der behandelte Zahn und das umliegende Gewebe nach dem Eingriff gut verheilen können. Um den Heilungsprozess zu fördern, sollten Patientinnen und Patienten einigen Empfehlungen folgen:

  • Erst essen, nachdem die Betäubung abgeklungen ist.
  • In den ersten 24 Stunden kein Koffein oder Nikotin konsumieren.
  • Den behandelten Bereich in den ersten Tagen gut kühlen.
  • Auf eine gründliche Mundhygiene achten.

Nach einigen Monaten ist die Heilung abgeschlossen und Ihr Zahnarzt in Berlin-Mitte prüft im Rahmen des Kontrolltermins mittels Röntgen, ob die Behandlung Erfolg hatte und der Zahn erhalten bleiben kann.

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